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Grundsätzliches zu S21
Der DIPB setzt sich seit vielen Jahren für die Schaffung einer barrierefreien Umwelt ein. Durch sachlichen und kompetenten Einsatz seiner Mitglieder wurde der DIPB zu einem wichtigen Partner für Planer und Behörden. Das Konzept, Verbände, Organisationen, Experten und engagierte Menschen zusammen zu schließen und mit einer Stimme zu sprechen, hat sich bewährt und ist auch über die Grenzen Stuttgarts hinaus als beispielhaft anerkannt.
Wie bei anderen Großprojekten haben wir auch bei Stuttgart 21 frühzeitig mit den Verantwortlichen die Fragen der Barrierefreiheit thematisiert und Verbesserungen durchgesetzt. In diesem speziellen Fall hat sich sogar das Bündnis Barrierefreies Stuttgart 21 gebildet, um diesen Prozess zu unterstützen. Der DIPB hat wunschgemäß die Federführung übernommen, und wurde dazu von den verschiedenen Teilnehmern demokratisch legitimiert. Die vielfältigen Bereiche der Barrierefreiheit werden von den Mitgliedern des Bündnisses in Arbeitskreisen untersucht und für die Gespräche mit der Stadt und der Bahn vorbereitet. Es wird hierbei großen Wert auf die Einhaltung von Normen und Vorschriften zur Barrierefreiheit gelegt.
Der DIPB distanziert sich daher von Vorwürfen, sich für oder gegen Stuttgart 21 zu engagieren. Der DIPB steht dem neuen Stuttgarter Bahnhof neutral gegenüber. Der Bahnhof, der hier entsteht, muss barrierefrei und optimal für ALLE erreichbar und selbständig nutzbar sein.
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