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Taktile
Orientierungshilfen
Steiniger_Weg_Park_der_Sinne-250

Steiniger Weg im Park der Sinne,
Laatzen/Hannover: haptischer Pfad
 zur Anregung der Tastsinne.
Foto: Kristina Walter

Kasseler_Querungsbord

Das Kasseler Querungsbord-System ermöglicht ein barrierefreies Überrollen und ist eindeutig für Blinde und Sehbehinderte sicher zu erkennen.
 Foto: Profilbeton

Kasseler_Schuppenplatte

Die Schuppenplatte (Rippenabstand 38 mm, Rippenhöhe 4,5 mm) vermittelt Blinden und Sehbehinderten beim Abtasten mit dem Langstock deutlich unterscheidbare taktile Signale in der Links-/Rechts – Pendelbewegung: Beim Gehen vom Gehweg auf die Straße stoppt sie den Blindenstock und somit die Gehbewegung, beim Weg von der Straße auf den Gehweg ist sie zwar erkennbar, jedoch nicht hinderlich.
Foto: Profilbeton

Leitfaden_Hessen

Broschüren der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung

Taktile Orientierungshilfen

Bodengebundene Leit- und Orientierungssysteme für Menschen mit Seheinschränkungen sollen zur Sicherheit beitragen, indem sie durch visuelle und taktile Kontraste der vorbeugenden Gefahrenabwehr dienen. Die Norm DIN 32984 regelt Einzelheiten zu den Bodenindikatoren und deren Verlegung.

Die Umsetzung in der Praxis ist allerdings oft unbefriedigend und wird den Bedürfnissen sehbehinderter Menschen nicht gerecht. Der Berliner Architekt Klaus-Dieter Wüstermann gehört zu den profiliertesten Experten zu diesem Thema. 

Die Sammlung Wüstermann

Klaus-Dieter Wüstermann, Jahrgang 1937, ist selbst hochgradig sehbehindert. Nach Architekturstudium in Stuttgart und Berlin und Diplom an der TU Berlin war er mehrere Jahre architektentypisch in Planungsbüros tätig. Ab 1974 war er danach Mitarbeiter des DIN und Referent im NABau. Vor seinem Eintritt in den Altersruhestand 1997 betreute er seit 1995 auch das Gremium "Barrierefreies Bauen" im NABau. Er leitete dort noch die Überarbeitung der bekannten vier Normen des Barrierefreien Bauens ein.

Da er keine eigene Website betreibt, sind seine Arbeiten kaum zugänglich. Wir danken ihm, dass er uns seine Sammlung zur Veröffentlichung zu Verfügung stellt.

B-111 Barrierefreie Feuerschutzabschlüsse und
         barrierefreie Rauchschutzabschlüsse
B-113 Barrierefreie Treppen und Stufen
B-114 Barrierefreie Handläufe
B-115 Barrierefreie Rettungswege
B-117 Barrierefreie Gehwege
B-119 Barrierefreies Bauen - Geh- und Radwege
B-120 Shared Space in Bohmte
G-115 Begehung neuer Marktplatz Eberswalde
G-116 Begehung der BVerliner S-Bahn-Station
           „Julius-Leber-Brücke“
G-117 Begehung neue Bushaltestellen am
            Schlossplatz in Celle
T-113 Blindenampeln
Workshop Wohnumfeld für Sehbehinderte
Vorschlag Übergang Gehweg-Fahrbahn

Leitsystem

Auch komplexe und schiefwinklige Leitsysteme lassen sich mit DIN 32984 realisieren. Beispiel vom Bahnhof Berlin-Südkreuz, Bahnsteig der Ringbahn.
Foto: Klaus-Dieter Wüstermann

Beispielhaftes Landesrecht in Berlin

AV Geh-und Radwege
Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung:
Ausführungsvorschriften zu § 7 des Berliner Straßengesetzes über Geh-und Radwege (AV Geh-und Radwege) vom 13. März 2008.

Kasseler_Querungsbord1

Das Kasseler Querungsbordsystem ist ein wichtiges Glied in der barrierefreien Mobilitätskette an der Schnittstelle Fahrbahn/Gehweg.  Foto: Profilbeton

Kasseler_Schuppenplatte+Board

Die Kasseler Schuppenplatte mit asymmetrischer Profilierung wird direkt vor dem Querungsbord parallel zum Bordstein verlegt und dient mit ihrer speziellen Oberflächenstruktur als Warnfläche für Blinde und Sehbehinderte.  Foto: Profilbeton

Broschuere "Mit anderen Augen" Niedersachsen

Broschüre des Behindertenbeauftragten in Niedersachsen